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Gefährdungsanalyse

<h2>Gefährdungsanalyse</h2>

Eine Gefährdungsanalyse oder auch Gefährdungsbeurteilung genannt ist eine Kontrolle, bei der auf Sicherheitsmängel, die am Arbeitsplatz auftreten, hingewiesen wird Dies wird im Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben. Die Gefährdungsbeurteilung wird in der Regel vom Objekt- und Einsatzleiter durchgeführt. In manchen Fällen wird der Objektleiter dabei vom QMB (Qualitätsmanagementbeauftragten) unterstützt. Gefährdungsanalysen bzw. Gefährdungsbeurteilungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Bei neuen Objekten werden diese erstmalig vor dem ersten Einsatz eines Sicherheitsmitarbeiters durchgeführt.

<h2>Die Gefährdungsanalyse dient dem Arbeitsschutz</h2>

Meist werden solche Gefährdungsanalysen auf Grundlage eines fest definierten Fragenkatalogs durchgeführt, welche die Beurteilung erleichtert und die Ergebnisse vereinheitlicht. Anschließend wird ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Arbeitssicherheit eingeleitet. Der Fragekatalog beginnt zunächst mit allgemeinen Angaben zum Objekt und beinhaltet außerdem das Datum, an dem der Sicherheitscheck durchgeführt wurde, den Namen des Kunden, die Anschrift des zu beurteilenden Objektes und die Tätigkeitsschwerpunkte. Hierbei kann mittels Multiple Choice die Aufgabe vor Ort zwischen Pfortendienst, Streifendienst, Interventionsdienst, Veranstaltungsschutz, Baustellenbewachung, Brandschutz, Empfangsdienst, Kontrolldienst und Verkehrsdienst eingeordnet werden. Danach folgt eine Abfrage, ob die Arbeit im freien, in geschlossenen Räumen, mit Besucherverkehr, im Schichtdienst (an Sonn- und Feiertagen),

<h3> Gefährdungsanalyse & Gefährdungsbeurteilung</h3>

Anschließend folgt die eigentliche Gefährdungsanalyse bzw. Gefährdungsbeurteilung. Es wird abgefragt, ob eine aktuelle Dienstanweisung im Objekt vorhanden ist und die Unfallverhütungsvorschriften DGUV V1 + 23 ausliegen. Anschließend erfolgt eine Abfrage, ob die Mitarbeiter in die Arbeiten vor Ort eingewiesen sind. Nur eingewiesene Mitarbeiter kennen die Gefahren Ihrer Arbeit und können diese richtig einschätzen. Auch das Verhalten bei Gefahr und die Meldewege bei Ereignissen müssen dem Sicherheitsmitarbeiter bekannt sein. Sofern der Mitarbeiter PSA (persönliche Schutzausrüstung) im Objekt benötigt, muss dies auch in der Gefährdungsanalyse niedergeschrieben werden. Zur erforderliche Schutzausrüstung gehören z.B. ein Helm, Sicherheitsschuhe der Klasse S3, eine Schutzbrille, ein Gehörschutz oder besondere antistatische / flammenhemmende Kleidung.

<strong>Maßnahmen am Arbeitsplatz: Brandschutz und Erste-Hilfe</strong>

Im nächsten Abschnitt der Gefährdungsanalyse erfolgt die Abfrage, ob die eingewiesenen Mitarbeiter eine Erste-Hilfe und Brandschutz Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Außerdem müssen die Sicherheitsmitarbeiter über den Standort der Feuerlöscher informiert werden, um im Zweifelsfall Gefährdungen durch kleinere Brände eigenständig löschen und weitere Maßnahmen einleiten zu können. Sofern keine oder veraltete Feuerlöscher am Arbeitsplatz vorhanden sind, stellt dies einen gravierenden Sicherheitsmangel dar. In diesem Fall muss der Mangel schnellstmöglich behoben werden. Um im Ernstfall Erste-Hilfe leisten zu können, bedarf es zudem eines Verbandskastens. Dieser muss stets vollständig sein. Entnommene Verbandsmittel müssen zudem im Verbandsbuch eingetragen werden, denn jede Erste-Hilfe-Leistung im Betrieb ist zu dokumentieren.

Erst im nächsten Abschnitt werden potenzielle Gefährdungen beurteilt. Die nachfolgenden Fragen müssen in diesem Abschnitt beantwortet werden: Sind Sturz- und Stolperstellen sowie Absturzstellen am Arbeitsplatz bekannt? Gibt es besondere Gefährdungen durch Chemikalien, Fahrzeuge, infektiöse Stoffe, Lärm, Nässe, Staub, Kälte, Hitze oder andere Belastungen?

Der letzte Teil behandelt die Fragen, ob sanitäre Anlagen im Objekt vorhanden sind. Hier muss Sauberkeit und Hygiene gewährleistet werden. Zur Gefährdungsanalyse gehören aber auch Fragen nach dem Dienstplan und ob dieser den Mitarbeitern frühzeitig zur Verfügung gestellt wird. Abschließend wird nochmals auf Alkoholverbot und das Verbot berauschender Mittel am Arbeitsplatz hingewiesen. Auch hier muss nochmals eine mündliche Belehrung des Sicherheitspersonals erfolgen.

 


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