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Wie brechen Einbrecher in Häuser ein?
Wir von Paffen Sicherheit geben Ihnen wertvolle Tipps um sich zu schützen.

Wie brechen Einbrecher in Häuser ein – und wie lässt sich das verhindern?

Er ist schnell passiert, ohne dass Sie ihn verhindern können. Die Rede ist von einem Einbruch in Ihrem Haus oder in Ihre Wohnung. Während der Einbruch oftmals nur wenige Minuten dauert, sind die Folgen oftmals langwierig. Und damit ist nicht nur der Sachschaden gemeint.

Vielmehr leiden Einbruchsopfer noch lange nach der Tat an dem verlorenen Sicherheitsgefühl und Angstzuständen. Doch wie gehen Einbrecher eigentlich vor? Wie reagiert man richtig und welche Dinge können Sie im Vorfeld tun, damit es gar nicht erst zum Einbruch kommt? Diese und weitere Fragen möchten wir in dem folgenden Beitrag beantworten.

Welche Eigenschaften besitzt der “typische” Einbrecher?

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Alle paar Minuten steigt ein Dieb in eine Wohnung oder ein Haus ein. Oftmals entsteht der Eindruck, dass es sich hier überwiegend um Einbrecher aus Osteuropa handelt.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (kurz KFN) hat hierzu eine Studie erstellt. Demnach sind 93,6 % der Einbrecher männlich und durchschnittlich 28 Jahre alt. Zu 50 % handelt es sich hierbei um Deutsche. Die andere Hälfte der verurteilten Täter setzt sich zu 28,8% aus Personen zusammen, die aus Osteuropa stammen. Den Rest dieser Gruppe stellen Menschen mit Migrationshintergrund und deutschem Pass dar.

Darüber hinaus macht die Studie folgende Dinge deutlich. Einbrecher gehen in jedem zweiten Fall (47,5%) als Gruppe vor. Oftmals agieren dabei drei Personen. In rund 30 % aller Fälle stehen die Einbrecher in einer Beziehung zu einem der Haushaltsmitglieder. Die Ursachen für den Einbruch wurden ebenfalls beleuchtet. Gut ein Drittel (31,3%) der Täter führen Einbrüche aufgrund einer bestehenden Spielsucht durch.

Wie suchen sich Einbrecher Häuser aus?

Einbrecher schauen sich vor einem möglichen Delikt ganz genau an, wo und wie sie aktiv werden können. Die typischen Routen, die Einbrecher nach ihrem Raubzug wählen, ähneln sich dabei oftmals. Sie führen über nahe Autobahnen oder Ländergrenzen.

Dadurch ist es ihnen möglich, besonders zügig den Tatort zu verlassen. Dies bedeutet auch, dass einsame Ortschaften, wo ein Täter und das Fluchtfahrzeug sofort auffallen, oftmals vermieden werden.

Warum ist das Mehrfamilienhaus bei Einbrechern beliebt?

Statistiken zeigen zudem, dass das Mehrfamilienhaus bei Einbrechern sehr beliebt ist. Erst danach folgen Ein- oder Zweifamilienhäuser. Eine Ursache dafür liegt darin, dass Wohnungen über ein kaum gesichertes Treppenhaus oder Fahrstuhl besonders einfach zu erreichen sind. Die Nachbarschaften sind oft recht anonym, so dass kaum Gefahr besteht, dass ein Täter angesprochen wird.

Die Täter geben häufig vor, Lieferant, Postbote oder Handwerker zu sein. Hinzu kommt, dass das Mehrfamilienhaus eine höhere Dichte an potenziellen Tatobjekten bietet. Gleichzeitig findet man in den Gebäuden häufig keinen gesonderten Einbruchschutz oder eine anderweitige Sicherung.

Welche Vorteile bieten Einfamilienhäuser für Einbrecher?

Einfamilienhäuser gehören ebenfalls zum Beuteschema von Einbrechern. Sie signalisieren bereits durch verschiedene Merkmale, dass es sich für den Einbrecher dort lohnen würde. Hierzu zählen unter anderem gepflegte Gärten oder Autos, die auf einen gewissen Reichtum hinweisen.

Oftmals sind Einfamilienhäuser leicht erreichbar und das Grundstück nur wenig gesichert, was die Tat schneller ausführbar macht. Darüber hinaus stehen nicht selten beim Verlassen des Hauses Fenster in Kippstellung, wodurch ein Eindringen seitens des Einbrechers sehr einfach ist.

Täter klingen oft vor dem Einbruch und prüfen durch die Fenster im Erdgeschoss, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Generell gibt es verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, durch die Einbrecher unentdeckt in das Haus einsteigen können. So bieten Büsche oder Bäume vor den Fenstern im Erdgeschoss Sichtschutz und erleichtern das unbemerkte Eindringen.

Wie spionieren Einbrecher Häuser aus?

Kaum ein Einbrecher fährt einfach vor und führt seine Tat spontan aus. Vielmehr erfolgt vor dem Einbruch eine Phase, in der das Einbruchsobjekt intensiv ausspioniert wird. Als Hausbesitzer oder Mieter können Sie dafür sorgen, dass Einbrecher die aktuelle Situation nicht einschätzen können. Dazu gehören unter anderem folgende Maßnahmen, die häufig von Sicherheitsexperten und der Polizei empfohlen werden:

  • Kündigen Sie nicht an, dass Sie außer Haus sind. Posten Sie zum Beispiel in den sozialen Netzwerken nicht ihren aktuellen Aufenthaltsort oder einen möglichen Urlaub. Gleiches gilt für die analoge Variante: einen Zettel an der Tür, der über Ihre Abwesenheit informiert, sollten Sie unbedingt vermeiden.
  • Im Falle eines Trauerfalls und der Schaltung einer entsprechenden Anzeige in der Zeitung geben Sie nicht an, zu welchem Zeitpunkt die Beerdigung stattfindet, wenn Sie dort auch Ihre Adresse nennen.
  • Achten Sie in Ihrer Umgebung darauf, ob Ortsfremde wiederholt durch Straßen laufen oder sich längere Zeit vor Ihrem Haus aufhalten. Dies kann darauf hindeuten, dass Interesse an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung besteht. Oftmals werden auch Fotos gemacht oder grundlos geklingelt. In diesen Fällen sollten bei Ihnen die Alarmglocken klingeln. Ein Anruf bei der Polizei ist hier sinnvoll.

Markieren Einbrecher Häuser für einen späteren Einbruch?

Vielleicht haben Sie bereits von sogenannten Gaunerzinken oder ähnlichen Kennzeichen gehört, mit denen Einbrecher potenzielle Einbruchsobjekte markieren. Es handelt sich hierbei um Symbole, die für Außenstehende nicht eindeutig identifizierbar sind. Sie werden in der Regel mit Kreide oder Markern an Türrahmen, Gartenzäunen oder Fahrzeugen angebracht.

Ein waagerechter Strich bedeutet zum Beispiel, dass es in dem Haus nichts zu holen gibt. Die Gedankenstütze wird daher von den ausspionierenden Personen für die „Kollegen“ angebracht, die nachher in ein Objekt einbrechen wollen. Achten Sie daher regelmäßig darauf, ob solche Markierungen in irgendeiner Form bei Ihnen angebracht wurden. Rufen Sie bei solchen Entdeckungen auf jeden Fall die Polizei.

Wann ist die „perfekte“ Zeit für den Einbruch?

Im Gegensatz zu landläufigen Meinungen ist die Haupteinbruchszeit nicht unbedingt die Nacht. Statistiken zeigen, dass rund ein Drittel der Einbrüche tagsüber oder in den frühen Abendstunden durchgeführt werden. Ebenfalls sehr beliebt ist das Wochenende.

Unter der Woche sind die meistens Menschen tagsüber bei der Arbeit, sodass sich keine Person im Haus oder der Wohnung befindet. Statistische Erhebungen haben zudem ergeben, dass in der Ferienzeit die Zahl der Einbrüche nicht unbedingt ansteigt. Gleiches gilt für die Monate Mai bis August, in denen zum Beispiel viele Hochzeiten stattfinden. Vielmehr weisen die Zahlen auf eine vermehrte Einbruchsquote in den Monaten November bis Februar hin. In dieser Zeit wird es sehr früh dunkel, sodass die Einbrecher bereits am späten Nachmittag unbemerkt aktiv werden können

Welche Werkzeuge benutzen Einbrecher am häufigsten?

Die Wahl der Werkzeuge hängt entscheidend von den Begebenheiten vor Ort ab. Vor allem sehr günstige und minderwertig verarbeitete Kunststofftüren sowie -fenster machen es dem Dieb leicht. Solche Fenster und Türen lassen sich oftmals mit einer klassischen Checkkarte, die zwischen Tür und Türrahmen gesteckt wird, öffnen.

Einbruch mit dem Schraubenzieher

Ein fester 30-Euro-Schraubenzieher reicht aus, um eine Balkontür aufzubrechen. Besonders Schiebetüren sind mit wenig Gewalteinwirkung leicht zu öffnen.

Auch minderwertige Kunststofffenster sind mit dem Schraubenzieher zu öffnen. Die Einbrecher benötigen hierfür noch nicht einmal besonders viel Kraft oder weitere Hilfsmittel. Sie setzen das Werkzeug an verschiedenen Positionen zwischen Schwenkelement und Rahmen an. Danach erfolgt durch ein kurzes Drücken das Auseinanderbiegen beider Elemente.

Einbruch mit dem Bohrer

Ein Elektrobohrer gehört ebenfalls zur Grundausrüstung des Einbrechers. Er bohrt damit ein Loch in Holztüren oder -fenster genau dort, wo sich die Schließmechanik befindet. In der Regel liegt diese neben dem Griff. Durch das gebohrte Loch führen sie einen Metallbügel ein und öffnen den Griff. Als Metallbügel dient zum Beispiel eine Fahrradspeiche oder ein Kleiderbügel, wie Sie ihn aus der Reinigung kennen.

Einbruch mit der Zange

Die Zange eignet sich als Einbruchswerkzeug, sobald das Türschloss etwas hervorstellt. Die Diebe drehen das Schloss mit einer großen Zange ab und öffnen dieses anschließend mit einem normalen Dietrich.

Weitere Hilfsmittel

Sehr beliebt sind sogenannte Plastikflipper. Das Kunststoff- oder Plastikwerkzeug wird einfach aus einer PET-Flasche herausgeschnitten. Wie bei einer Scheckkarte sorgt der Plastikflipper für eine Art Hebelwirkung zwischen Rahmen und Türschnapper, indem das selbst erstellte Werkzeug eingeführt wird. Es dauert nicht lange, bis die Türe aufspringt. Allerdings funktioniert diese Methode nur, wenn die Fenster oder Terrassentüren nicht abgeschlossen sind.

Es klingt zwar ein wenig brachial, aber auch die eigene Faust kann während eines Einbruchs als Werkzeug dienen. Zwar geschieht dies eher selten, dennoch schlagen manche Einbrecher Fensterscheiben mit einer durch die Kleidung geschützten Faust einfach ein, greifen durch das Loch durch und öffnen den Türgriff von innen.

Wie lange brauchen Einbrecher für einen Einbruch?

Die Gesamtdauer eines Einbruchs liegt je nach Beschaffenheit der Wohnung oder des Hauses gerade einmal zwischen vier und zehn Minuten. Binnen zehn Sekunden wird sich zunächst Zugang verschafft. Das Durchforsten der Wohnung oder eines zweistöckigen Hauses dauert danach nur wenige Minuten.

Dies liegt daran, dass Einbrecher ganz genau wissen, wo Menschen zum Beispiel ihr Bargeld oder Schmuck verstecken. Hierzu zählen Wäscheschränke und Matratzen, dekorative Dosen oder Bücher. Ebenfalls sehr beliebt sind Kaffee- und Zuckerdosen in der Küche. Machen Sie es daher den Dieben nicht zu einfach und suchen Sie Orte aus, die weniger leicht zugänglich sind.

Was stehlen Einbrecher am häufigsten?

Alles, was sehr schnell erreichbar ist und sich gut verstauen beziehungsweise transportieren lässt, liegt im Fokus der Einbrecher. Hierzu gehören neben Bargeld auch Wertsachen wie Schmuck, Münzen, Gold oder technische Geräte wie Kameras oder Handys und Laptops.

Würden Einbrecher in ein Haus einbrechen, in dem Licht brennt?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Einbrecher in ein Haus oder die Wohnung einsteigen, in der Licht brennt, ist eher gering. Dies liegt daran, dass die Diebe davon ausgehen, dass die Bewohner vor Ort sind. Licht ist deshalb ein sehr effektiver Einbruchschutz. Im Baumarkt oder Fachhandel gibt es spezielle Lichtsysteme mit LED-Technik, die ohne großartigen Stromverbrauch auskommen, sobald sie eingeschaltet sind.

Lassen Sie auf jeden Fall das Licht in einigen Räumen angeschaltet, sobald Sie außer Haus sind. Dadurch wird Anwesenheit suggeriert. Sind Sie zum Beispiel im Urlaub, ist die via Zeitschaltuhr gesteuerte Lichtanlage praktisch. Sie schaltet das Licht dynamisch an und aus, was auch Bewegung in der Wohnung vortäuscht.

Brechen Einbrecher ein, wenn jemand zu Hause ist?

Meistens warten die Einbrecher, bis keiner mehr im Haus anwesend ist. Allerdings finden Einbrüche auch nachts statt, wenn sich Personen im Haus oder in der Wohnung befinden. Dies ist vor allem während der Schlafenszeit der Fall. Gerade alleinstehende und ältere Menschen sind nicht vor einem Einbruch bei Anwesenheit sicher.

Brechen Einbrecher zweimal in das gleiche Haus ein?

Wer einmal Opfer eines Einbruchs wurde, ist nicht vor einem zweiten Diebstahl gefeit. Vielmehr kennen die Täter bereits Umgebung, Innenräume und mögliche Fluchtwege. Zudem gehen die meisten Diebe bei zahlreichen wertvollen Gegenständen davon aus, dass diese ersetzt werden. Ein zweiter Einbruch ist daher nicht unwahrscheinlich.

Können Einbrecher Alarmanlagen ausschalten?

Generell gilt, dass Alarmanlagen nicht zu 100% sicher sind. Dies gilt vor allem für sehr günstige Modelle. Aber auch teurere Varianten des Einbruchschutzes können davon betroffen sein. Das Ausspionieren seitens der Einbrecher ist daher nicht auf mögliche Wertgegenstände oder Fluchtwege begrenzt.

Vielmehr ist es ihnen möglich, auch das ungeschützte Funksignal für das Ausschalten der Alarmanlage aufzuzeichnen. Sobald der Eigentümer das Haus betritt, können Einbrecher dann mit dieser Aufzeichnung ebenfalls die Alarmanlage ausschalten.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Alarmanlage mit verschlüsselten Funksignalen arbeitet. Bei solchen Anlagen funktioniert das Aufzeichnen der Signale durch Dritte nicht.

Wie steigen Einbrecher am häufigsten in Häuser ein?

Wie bereits erwähnt, weisen aus Sicht von Sicherheitsexperten viele Häuser und Wohnungen erhebliche Defizite auf. Hinzu kommen Fehler bei der alltäglichen Absicherung der Häuser, sobald die Gebäude verlassen werden. Die Diebe steigen meist über leicht erreichbare Fenster, Wohnungs- oder Fenstertüren ein.

In mehr als der Hälfte aller Fälle nutzen die Einbrecher zum Aufhebeln der Fenster einfaches Werkzeug. Glasflächen bearbeiten sie seltener. Offenstehende oder gekippte Fenster sowie Fenstertüren erleichtern die „Einbruchsarbeit“ nochmals.

Was tun, wenn ich Einbrecher im Haus bemerke?

Nicht immer warten die Einbrecher, bis Sie die Wohnung oder das Haus verlassen haben. Sollten Sie zum Tatzeitpunkt anwesend sein, gibt es verschiedene Verhaltensregeln, die Sie zum Schutz vor Leib und Leben unbedingt berücksichtigen sollten. Obwohl die meisten Einbrecher keine Schusswaffen bei sich haben, sind sie dennoch nicht unbewaffnet. Statistiken zeigen, dass das Tatwerkzeug Nummer eins der Schraubenzieher ist, mit dem die Täter ungesicherte Fenster und Türen aufbrechen. Treibt man einen Einbrecher in die Enge, könnte er ihn als Stichwaffe einsetzen. Verhalten Sie sich daher folgendermaßen:

  • Anstatt Fluchtwege zu versperren, sollten Sie dem Einbrecher die Flucht so einfach wie möglich machen.
  • Versuchen Sie auch nicht, ihn zu verfolgen.
  • Vermeiden Sie eine körperliche Auseinandersetzung

Was tun, wenn der Einbrecher im Haus ist, während man schläft?

Auch in diesem Fall gibt es eindeutige Verhaltensregeln. Haben Sie für den Notfall immer ein Handy in Griffweite. Alarmieren Sie damit umgehend die Polizei unter der Rufnummer 110. Verhalten Sie sich auf jeden Fall defensiv. Machen Sie Lärm und das Licht an, sodass der Einbrecher Sie bemerkt und flüchtet.

Was tun, wenn Sie den Einbrecher beim Nachhausekommen auf frischer Tat ertappen?

Machen Sie sich auf jeden Fall bemerkbar und verlassen Sie das Haus umgehend wieder. Verhalten Sie sich auch hier defensiv und bieten dem Einbrecher die Möglichkeit, dass Haus zu verlassen. Den Täter aufhalten zu wollen, kann in dieser Situation gefährlich sein. Merken Sie sich das Aussehen und das mögliche Fluchtfahrzeug des Einbrechers.

Gleiches gilt für die Fluchtrichtung. Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei. All diese Maßnahmen sollten Sie berücksichtigen, solange dies gefahrlos möglich ist. Ihre Gesundheit und im äußersten Fall auch Ihr Leben sollten Sie vor allem anderen schützen.

So gehen Sie vor, wenn Sie Einbruchsspuren entdecken

In einer solchen Situation schießen Ihnen garantiert hunderte Gedanken durch den Kopf. Dennoch gilt auch hier, dass Sie Ruhe bewahren sollten. Sie wissen nicht, ob der Täter noch im Haus oder der Wohnung ist. Berücksichtigen Sie folgende Dinge:

  • Verlassen Sie umgehend die Wohnung oder das Haus.
  • Fassen Sie nichts an, da dies mögliche Täterspuren verwischen und zerstören könnte.
  • Rufen Sie sofort über die 110 die Polizei an.

Wie sichere ich mein Haus am effektivsten gegen Einbruch?

Freistehende Häuser oder Wohnungen im Erd- beziehungsweise Dachgeschoss sind besonders anfällig für Einbrüche und müssen gesichert werden. Türen und Fenster sollten hochwertig, stabil und belastbar sein. Abschließbare Tür- und Fenstergriffe sorgen dafür, dass Fenster nicht einfach eingeschlagen und geöffnet werden können. Berücksichtigen Sie zudem folgende technische Hinweise:

  • Nutzen Sie Lampen mit Zeitschaltuhren im Haus oder in der Wohnung. Gleiches gilt für Bewegungsmelder, die Licht im Garten oder auf dem Balkon aktivieren. Diese technischen Hilfsmittel schrecken Einbrecher ab.
  • Achten Sie besonders auf Sicherheitselemente an Ihren Türen und Fenstern. Hierfür gibt es im Fachhandel oder Baumarkt spezielle Sicherungssysteme, die das Öffnen von außen verhindern.
  • Die Scheibe im Fensterflügel braucht eine ordentliche Befestigung, hochwertige Beschläge und widerstandsfähige Schließeinrichtungen.

Ein guter Kontakt zu den Nachbarn kann ebenfalls hilfreich sein. Sobald jeder auf jeden achtet, minimiert sich das Risiko, dass Fremde nicht erkannt werden und Zutritt zur Wohnung oder dem Haus erhalten.

  • Informieren Sie Ihre(n) Nachbarn, wenn Sie zum Beispiel in den Urlaub fahren oder aus anderweitigen Gründen für eine längere Zeit abwesend sind.
  • Bitten Sie bei längeren Zeiträumen der Abwesenheit Bekannte oder Verwandte, einfach mal nachzuschauen und/oder den Briefkasten zu leeren.
  • Ein Fremder sollte Ihre Abwesenheit nicht bemerken. Dies geschieht unter anderem durch Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, Abwesenheitsnotizen des E-Mail-Postfachs oder Kommentare beziehungsweise Postings in den sozialen Netzwerken.

Manche Gegenden erfahren ganze Einbruchserien. Wohlhabende Vororte können hier ebenso betroffen sein wie in ethnisch heterogenen Gegenden und sozialen Hotspots. Hier kann der Einsatz eines Revierdienstes helfen, die Lage dauerhaft zu beruhigen.


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