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Brandklassen

Unter dem Begriff Brandklassen versteht man die Gruppierung der verscheiden brennenden Stoffen. Man unterteilt dort die Brandklassen in 6 verschiedene Klassen:

  • Zur Brandklasse A gehören feste Stoffe
  • Zur Brandklasse B gehören flüssige oder flüssig werdende Stoffe
  • Zur Brandklasse C gehören gasförmige Stoffe
  • Zur Brandklasse D gehören Metalle
  • Zur Brandklasse E gehören elektrische Niederspannungs-Anlagen welche jedoch nicht mehr existieren.
  • Zur Brandklasse F gehören Öle und Fette

Die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F erfolgt nach der Norm EN 2 durch die Europäische Union. Die Norm EN 2 löste die nationalen Normen, wie DIN-Normen ÖNORM (F 1003) oder (DIN 14406) ab.

Wahl des richtigen Löschmittels

Die verschiedenen Brandklassen sind deshalb so wichtig, da man jeden Brand verschieden löschen muss oder kann. Für jede Brandklasse gibt es geeignete Löschmittel. Ebenso gibt es allerdings auch ungeeignete Löschmittel, denn beispielsweise ein Fettbrand darf unter keinen Umständen mit Wasser gelöscht werden. Dies würde dazu führen, dass sich der Brand durch die Kondensation der kleinen Wassertropfen schlagartig wie eine Feuerwand ausbreiten würde. Damit wären alle umstehenden Menschen in erheblicher Gefahr. Auch würde die Gefahr bestehen, dass sich durch die Reaktion bzw. den gescheiterten Löschversuch mit Wasser, der Brand rasend schnell weiter ausbreiten würde.

Beispiele für Brandklassen

In die Brandklasse A gehören alle Feststoffe. Dazu gehört beispielsweise Holz, Heu, Papier, Textilien, Kunststoffe und viele mehr. Flüssige oder flüssig werdende Stoffe werden der Brandklasse B zugeordnet. Hier finden sich Kerzenwachs, Benzin, Diesel, Lacke, Ethanol und Teer und andere. Gasförmige Stoffe finden sich in der Brandklasse D. Zu den Gasen gehört u. a. Methan, Ethan, Propan, Butan, Wasserstoff und Acetylen. Wie bereits oben beschrieben bereits im Jahre 1978 abgeschafft und galt zuvor für Brände in elektrischen Niederspannungsanlagen bis 1000 Volt. Heutzutage können alle gängigen Feuerlöscher für derartige Brände genutzt werden, wenn der nötige Mindestabstand eingehalten werden kann. Daher wurde diese Klasse nicht mehr speziell benötigt. Zur Brandklasse F zählen Fette und Öle, speziell Speiseöle und Speisefette. Bände in Fritteusen gehören zu einem der häufigsten Brandherde im Haushalt. Aber auch Speiseöle und Fette in einer Bratpfanne und Fettbackgeräten sind für Küchenbrände verantwortlich. Streng genommen sind Fette ein flüssig- bzw. flüssig werdende Stoffe und könnten auch in die Kategorie B einsortiert werden. Allerdings wurden sie aufgrund der enormen Gefahr in eine eigene Brandklasse F kategorisiert.


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