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Alarmplan

Alarmplan

Alarmpläne beziehen sich in der Regel auf erwartbare Gefahren-Ereignisse - etwa Brände, Verpuffungen, durch Bauarbeiten beschädigte Gasleitungen oder Ähnliches. Solche Alarm- und Notfallpläne finden sich in öffentlichen Gebäuden, Behörden, Kliniken oder Polizeistationen.

Alarmpläne sollten aber auch an gut sichtbarer Stelle in jedem Unternehmen ausgehängt werden. Jeder Mitarbeiter sollte den Inhalt der betrieblichen Alarmpläne kennen. Alle Alarmpläne sind Bestandteile der betrieblichen oder öffentlichen Gefahrenabwehr.
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In solchen Plänen werden sinnvolle Handlungsabläufe festgelegt, die bestimmte Gefahrensituationen betreffen. Alarmpläne müssen alle relevanten Informationen so zusammenfassen, dass diese verständlich sind. Sie sollen in wenigen Minuten erfasst werden können. Gegebenenfalls müssen in einem international besetzten Unternehmen Alarmpläne in mehreren Landesprachen vorhanden sein. Es handelt sich dann um Werksalarmpläne. Sinnvoll ist es, einen oder mehrere Sicherheitsbeauftragte zu benennen, die das Umsetzen der notwendigen Maßnahmen gewährleisten.

Sobald jemand eine Gefahrensituation für die Mitarbeiter oder das Unternehmen erkennt, muss er Alarm schlagen. Anschließend sind die Anweisungen aus dem Alarmplan-Aushang umzusetzen. Es geht darum, ein chaotisches Agieren zu vermeiden, sondern eine geordnete Aktion auslösen. Idealerweise sollen entsprechende Übungen regelmäßig abgehalten werden. Ein Probealarm macht deutlich, wo der Alarmplan-Entwurf nachgebessert werden muss.

Von der Theorie zur Praxis

Es empfiehlt sich, Alarmpläne regelmäßig einer Überprüfung zu unterziehen. Fluchtwege können versperrt sein. Brandtüren lassen sich nicht mehr schließen oder wurden verbotenerweise zugestellt. Feuerlöscher sind nicht neu befüllt worden. Umbauten im Haus haben neue Fluchtwege nötig gemacht, die nicht jedem Mitarbeiter bewusst sind oder bekannt gemacht wurden. Solche Nachlässigkeiten können Menschen das Leben kosten.

Ein wichtiger Bestandteil von Alarmplänen sind die Telefonnummern von Notärzten, Rettungsdiensten, Feuerwehren oder anderen der Gefahrenabwehr dienenden Instanzen. Die schnelle Meldung von Notfällen ist essenziell. Außerdem sind Werksleitstellen, die werkseigene Einsatzleitung oder der Sicherheitsbeauftragte in den Alarmplänen zu benennen. Ob betriebsinterne Rettungs- und Hilfsmaßnahmen getroffen werden, oder ob die Beseitigung der Gefahrensituation externen Rettern überlassen bleibt, muss jedem Anwesenden klar sein. Die Alarmierungskette sollte reibungslos funktionieren.

Wann treten Alarmpläne in Kraft?

Sobald ein Alarm ausgelöst wurde, treten die Anweisungen im Alarmplan in Kraft. Aufgrund der firmeninternen Risikoanalyse und Sicherheitsüberprüfung wurden verschiedene Szenarien als mögliche Notsituationen erarbeitet. Für diese liegen konkrete Handlungsanweisungen vor. Der Plan sollte sowohl geringfügige Zwischenfälle mit lokaler Bedeutung, als auch großflächig wirksame Katastrophen umfassen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände können sich Haarrisse in einem Ventil oder Tank-Lecks zu Katastrophenfällen auswachsen.

Menschen machen Fehler. Materialien ermüden. Maschinen und Sicherheitsventile können versagen. Jeder muss wissen, was dann zu tun ist. Möglich sind aber unterschiedliche Alarmpläne. Zum Beispiel können die Risiken in verschiedenen Abteilungen unterschiedlich hoch sein. Betriebliche Zwischenfälle können nur wenige Mitarbeiter oder den gesamten Ortsteil betreffen. Justizvollzugsanstalten benötigen andere Alarm- und Sicherungspläne als Behörden oder Ministerien. In Tornado- oder Erdbebengebieten sind andere Notfallpläne notwendig als bei uns.

Alarmierungsketten werden meist bei größeren Vorfällen aktiviert. Im Kleinen wie im Großen - zum Beispiel auf kommunaler oder auf Bundesebene - sind konkrete Handlungsanweisungen in einem Alarmplan oder einem Katastrophenschutzplan festzulegen. Alarmpläne sind nur dann nützlich, wenn im Krisenfall Besonnenheit zu spüren ist und keine Panik ausbricht. Alle Alarmpläne bedürfen der regelmäßigen Überprüfung und Erweiterung, falls sich etwas geändert hat. Ihr Inhalt sollte denen, die es angeht, ebenso regelmäßig zu Bewusstsein gebracht werden.

Nicht absehbare Jahrhundertereignisse wie die Reaktorunfälle von Fukujima oder Tschernobyl, oder die Jahrhunderthochwasser im Jahre 2002 haben gezeigt, dass alle vorliegenden Notfallpläne obsolet waren. In vielen anderen Fällen wurden die vorhandenen Alarmpläne aber umgesetzt. Sie haben Leben und Sachgüter vor dem Totalverlust gerettet.

Muster für Alarmpläne finden sich im Internet. Ansonsten ist unser Unternehmen gerne dabei behilflich, einen auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Alarm- und Notfallplan zu entwickeln. Als Unternehmen der Sicherheitsbranche sind wir spezialisiert auf beratende Tätigkeiten.


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